1975-1979

1975

Das Jubiläum ist da. 25 Jahre Betriebssport-Verband Münster wird gefeiert – besser als die Zahl von aktuell 3341 Mitgliedern kann kaum etwas den imposanten Aufwärtstrend anzeigen. Post-Sonderstempel, ein Hinweis-Transparent am Bahnhof und weitere Schilder an den Zufahrtsstraßen zeigen es an. Vom 24. bis 31. Mai finden 47 Turniere in 20 verschiedenen Sportarten statt. Die beiden Festschriften „25 Jahre Betriebssport-Verband Münster“ und „15 Jahre Betriebssportverband Westfalen“ zeigen die sportlichen und gesellschaftlichen Angebote jenes Großsport-Ereignisses auf.

Der Betriebssport-Verband Münster empfängt seine Gäste, unter denen das Präsidium des Bundes Deutscher Betriebssportverbände ist, im Mühlenhof; der Schirmherr der Veranstaltung, Oberbürgermeister Dr. Werner Pierchalla (mit Amtskette), gibt einen Empfang im Rathaus. Nicht zuletzt tagt das erweiterte Präsidium des Bundes Deutscher Betriebssportverbände mit seinem Präsidenten Gerhard Hundt im Kaiserhof – Münster ist in dieser Woche das Mekka des Betriebssports.

Zum festlichen Ausklang genießen 1200 Gäste in der Halle Münsterland ein unterhaltsames Programm – bei diesem „48. Turnier“ der Betriebssportiade, dem „Non-Stop-Dancing“ eine Veranstaltung, die eine Werbung für den Betriebssport war – und eine überaus erfolgreiche Organisation von Heinz Langhammer und vielen tausend Helfern krönt.

Der Tennissport erfährt einen weiteren Aufschwung durch die Anmietung der Tennishalle in Coerde mit drei Plätzen. Diese Halle steht ab 1976 zur alleinigen Nutzung zur Verfügung. Eine fast 1OOprozentige Ausnutzung zeugt davon, dass Tennis auf dem Vormarsch ist.

Auch im Tischtennis bahnt sich eine Explosion an. 98 Mannschaften nehmen an dem Spielbetrieb teil. Viel Arbeit für BSV-Tischtennisobmann Ernst Josef Struwe. Auch der Schießsport wird zu neuem Leben erweckt. Der neugewählte Schießobmann, Egbert Preußners, versteht es, das Interesse für diesen Sport neu zu entfalten. Die Halle Münsterland hat den neuen Kongresssaal seiner Bestimmung übergeben. Zu den ersten Festveranstaltern in diesen Räumen zählt auch der Betriebssportverband der den jährlichen „Ball der Betriebssportler“ zum Kongresssaal verlegt.

Als dritter Betriebssportler erhält Geschäftsführer Hans Nolte für seine besonderen Verdienste um den Sport in Münster die Friedensplakette des Stadtsportbundes.

Als weitere Sportart wird Bosseln, ein eisstockähnliches Spiel, das in der Turnhalle gespielt werden kann, ins Programm aufgenommen, ein Spiel, das besonders die älteren Kolleginnen und Kollegen annehmen. Fünf münstersche Betriebssportler erhalten eine Einladung, in einer Fußballauswahlmannschaft des Westdeutschen Betriebssportverbandes mitzuwirken. In einer Freundschaftsbegegnung gegen eine belgische Auswahl stellen sie ihr fußballerisches Können in Bonn unter Beweis.
Im September 1975 wird das Sportprogramm um die Sparte Volleyball erweitert.

1976

Seit März dieses Jahres hat der Verband eine eigene Geschäftsstelle in einem Ladenlokal an der Hammer Straße 132. Wieder sind münstersche Abordnungen gern gesehene Gäste bei Jubiläumsturnieren. So beim 25jährigen Bestehen des BSV Bremen, dem Silberjubiläum des BSV in Köln. Während die BSG Stadtwerke ihr 40jähriges Bestehen feiert, wächst der münstersche Verband rasant auf die 4000-Mitglieder-Marke zu.

Unsere Geschäftsstelle 1976 an der Hammer Straße 132

1977

Dieses Jahr steht überwiegend im Zeichen von freundschaftlichen Kontakten. Im Frühjahr fuhrt das Obleutetreffen zunächst nach Schloß Nordkirchen.

In Lübeck besteht der Betriebssport ebenfalls 2S Jahre. Im September sind die Münsteraner Gast in dieser alten Hansestadt. An den Jubiläumsturnieren ist Münster mit Handball, Volleyball und im Tischtennis vertreten.

Auch die Funktionäre wollen ihr sportliches Können unter Beweis stellen. Vom 7. bis 9. Oktober weilt der Gesamtvorstand mit den Ehefrauen in Berlin, um mit den dortigen Vorstandsmitgliedern die guten Kontakte in freundschaftlichen Spielen zu vertiefen. Insbesondere sollte aber den mitfahrenden Ehefrauen ein Dankeschön gesagt werden für die vielen Stunden des Alleinseins, wenn die andere „Hälfte“ in Sachen Betriebssport unterwegs ist. Bowling, Hallenfußball, Tischtennis und Völkerball standen auf dem Programm. Bis auf Fußball also Sportarten, an dem auch unsere „besseren Hälften“ mit Begeisterung teilnahmen.

Wo es um neue Sportstätten oder -arten geht, ist der rührige Vorstand dabei. Ob beim Richtfest des Bowling-Centers an der Hammer Straße oder in der Squash-Anlage im Schützenhof.

Drei BSG feiern in diesem Jahr Jubiläen. Seit 25 Jahren bestehen die BSG Stadtsparkasse Münster, Dresdner Bank und VEW Münster. Auch die verbandseigene Schiedsrichtervereinigung ist bereits zehn Jahre alt.

1978

Neue Gegebenheiten verlangen eine Anpassung der Satzung sowie der verschiedenen Verfahrensordnungen des Verbandes.

Mit der Eröffnung des Bowling- und Kegel-Centers auf der Hammer Straße fällt der Startschuß für diese Sparte im BSV: Trimmspiele im Bowling und Kegeln machen gleich am Eröffnungstag diese neuen Angebote bekannt.

In Berlin werden Ende des Jahres dann freundschaftliche Vergleichsspiele ausgetragen.

In Göteborg/Schweden finden die 2. Europäischen Betriebssportspiele statt. Die münsterschen Teilnehmer freuen sich über nicht erwartete Siege. Besonders angetan sind wir von dem überraschenden Titel im Bowling.

Die Statistik verzeichnet die Zahl von 4349 Mitgliedern.

In Göteborg/Schweden finden die 2. Europäischen Betriebssportspiele statt. Die münsterschen Teilnehmer freuen sich über nicht erwartete Siege. Besonders angetan sind wir von dem überraschenden Titel im Bowling.

1979

Der 150. Geburtstag der Stadtsparkasse Münster bringt allen dem Stadtsportbund angeschlossenen Vereinen einen finanziellen Segen. Die Jubiläumsspende erfreut die Verantwortlichen besonders im Hinblick auf die für 1980 geplante „Betriebssportiade MS 80“.

 

Obwohl die neue Bowlinganlage erst ab 1978 in Münster besteht, gewinnt die BSG Provinzial bei dem Eurofestival in Göteborg ’79 das große Bowlingturnier und erhält in Münster einen großen Empfang.


Gelegentliche Schwimmwettkämpfe reizen zum Mitmachen. Darüber freut sich der BSV-Schwimm-Fachwart Ottokar Wündsch besonders.