1950-1954

1950

Am 25. März 1950 wird der Betriebssport-Verband Münster gegründet: 98 Mitglieder in sieben Gemeinschaften machen den Anfang. Erster Vorsitzender ist Heinz Zeininger, später Ehrenvorsitzender. Der Verband ist ein eher loser Verbund von Betriebssportgemeinschaften, die sich „König Fußball“ verschrieben haben. Es geht einfach darum, nach Feierabend mit Arbeitskollegen dem runden Leder nachjagen – Satzungen oder Spielordnungen gibt es noch nicht. Aus der ersten Stunde sind heute noch die Gemeinschaften Winkhaus, Provinzial-Versicherungen, Stadtwerke und Stadtverwaltung dabei.

1951

Neue Betriebssportgemeinschaften schießen nicht gerade wie Pilze aus der Erde – dafür war die Freizeit in jenen Jahren eben noch zu karg bemessen, doch verzeichnet das Archiv im zweiten Jahr des Bestehens immerhin schon elf Gemeinschaften mit 165 Mitgliedern. In die Gaststätte Kranefeld lädt der Verband zum ersten Stiftungsfest, das man im kleinen Rahmen feiert. Der erste Fußball-Stadtmeister ist die BSG GSO, eine englische Einheit.

Die BSG Provinzial-Leben gewinnt 1955 die Tischtennis-Stadtmeisterschaft der TTIG. Auf dem Foto v.l.: Horst Ilberg, Heinz Langhammer, Heins Gosen, Willi Reul (1. Vors. TTIG)

1952

Es geht aufwärts mit dem münsterschen Verband: Gegenüber dem Gründungsjahr hat sich die Zahl der Gemeinschaften auf 14 verdoppelt; 240 Münsteranerinnen und Münsteraner sind nun Mitglied.

1952

Es geht aufwärts mit dem münsterschen Verband: Gegenüber dem Gründungsjahr hat sich die Zahl der Gemeinschaften auf 14 verdoppelt; 240 Münsteranerinnen und Münsteraner sind nun Mitglied.

1953

In diesem Jahr heißt der Fußball-Stadtmeister wieder BSG PLV. In die Siegerlisten der neugeschaffenen Pokalrunde trägt sich als erster Gewinner die BSG Winkhaus ein.

1954

Während auf den Fußballfeldern die Kräfte verteilt bleiben – Stadt- und Pokalsieger von 1953 verteidigen ihre Titel – gibt es an der Verbandsspitze den ersten Wechsel: Neuer Vorsitzender des Betriebssport-Verbandes Münster wird Fritz Ruhrmann.